• Start
• Top-Angebote
• Geschenkgutschein
• Katalog
• Marken
• BikeNews & Lexikon
• Service & Tipps
• GPS-Touren
• Veranstaltungen
• Kontakt
• Impressum
 


weitere Marken
 

Service

Bargeldlos zahlen Finanzierungen über Kreditbank Einzelanfertigung / Custom Made Finanzierungs-Angebote möglich Hol- und Bring Service Inzahlungnahme möglich Kostenlose Erst-Inspektion Meisterbetrieb Mietrad-Verleihservice Online-Shop Kundenparkplatz vorhanden Probefahrt möglich Termine nach Vereinbarung Umtauschservice Werkstatt-Service Reparatur von Fremdfahrzeugen Wertgarantie-Versicherungen BIKE&CO-Händler

Tipps

Wer will sich nicht mit bequem auf den Fahrrad bewegen und dabei seine Fitness stärken?

Ermüdungsfrei mittlere Strecken zurücklegen und neue Wege erkunden? Ergonomigerechte Produkte sorgen für Komfort und gleichbleibende Leistung. Mit leichten Rahmen geht es besser bergauf und sicherer in die Kurve. Effektive Federungen in der richtigen Qualität und am richtigen Ort eingesetzt verhelfen zu Bequemlichkeit und Sicherheit bei Unebenheiten.

Individuelle Auswahl und Abstufung der Schaltung sorgt für optimales Ausnutzen der Leistungsfähigkeit. Es ist heute dank der fortgeschrittenen Technik möglich, die individuelle Sitzposition auf dem Rad einzustellen.

Natürlich sind die Produkte ohne ihre richtige Anpassung nur die Hälfte wert. Die eingestellten Winkel müssen zueinander passen, damit das Ziel der Beschwerdefreiheit erreicht wird.

Im folgenden Text, sind alle Zonen des Körpers nacheinander aufgeführt, von denen wir wissen, daß sie Problemzonen sind, und wir stellen Ihnen Lösungsmöglichkeiten vor:

1. Wirbelsäule
2. Schulter/Nacken
3. Hände
4. Gesäß
5. Hüfte
6. Knie
7. Füße
8. Kleidung
9. Brillenträger
10. körperliche Einschränkungen

1.) Wirbelsäule
"Aufrecht" zu sitzen (max. 80 Grad) empfiehlt sich nur in Verbindung mit einem vollgefedertem Rad. Die Stöße, die von Unebenheiten beim Fahren auf das Rad einwirken, werden beim "Fully" durch die Federung abgefangen. Säßen Sie so auf einem ungefederten Rad, wären Ihre Bandscheiben der Dämpfer. Aufrecht sitzend (~80°)
Der Dämpfer an einem "Fully" sollte auf Ihr Gewicht eingestellt sein, sonst ist ein "Fully" sinnlos, entweder sitzen Sie auf einem Sofa, welches bei jeder Pedalumdrehung mithoppelt, oder auf einem Brett und die Stöße gehen trotz "Fully" in Ihre Bandscheiben.

Die schlechteste Methode auf einem Fahrrad zu sitzen, ist die Rundrückenposition. Hier werden die Bandscheiben mehrfach belastet, die Atmung ist nicht frei und der Schulter/Nackenbereich verkrampft sich.
Richtig sitzt man auf einem ungefedertem Rad in einer Position von ca. 60 bis 45 Grad. Schultern und Nacken sind entspannt, und das Körpergewicht ist gut auf alle "Ablageplätze" am Rad, Lenker, Sattel, Pedale, verteilt. Hier empfiehlt sich zur Abdämpfung der harten Stöße in die Wirbelsäule eine gefederte Sattelstütze besonders bei Rädern aus Aluminium und /oder eine gefederte Gabel vorn. Sitzposittion ~60-45°. Um eine für die Wirbelsäule korrekte Sitzposition zu erhalten, ist als erstes mal die für die Körpergröße optimale Rahmenhöhe die Voraussetzung. Wer ein ungefähres körperliches "Normmaß" hat, hat hier keine allzu großen Probleme, etwas passendes zu finden. Für ganz lange und ganz kleine Menschen findet sich im guten Fachhandel (natürlich bei uns) bestimmt auch eine Lösung.
Jeder Hersteller verwendet meist eine andere Rahmengeometrie. Oft macht schon der Unterschied von einem halben Zentimeter Länge ein anderes Fahrgefühl aus. Man kann sich selbstverständlich auch einen Rahmen auf die eigenen Maße zuschneidern lassen. Der paßt dann garantiert.

2.) Schultern/ Nacken
Hier machen sich bei falscher Sitzposition meist die ersten Beschwerden bemerkbar. Verspannungen, Ziehen und Stechen und der Wunsch, den Kopf am liebsten auf die Brust baumeln zu lassen, anstatt ihn verkrampft aufrecht halten zu müssen, um etwas im Straßenverkehr zu sehen, sind die Anzeichen dafür. Verkrampfter Nacken. Wir können Ihnen meistens helfen, indem wir einen anderen Vorbau montieren, möglichst einen verstellbaren, der die Sitzposition nach oben variabel ausrichtet. Ob der Lenker gewechselt werden müßte, hängt davon ab, was Sie genau für Beschwerden haben. Wird die Position mehr in die senkrechte Haltung verschoben, wird das Gesäß mehr belastet und es ist zu prüfen, ob der vorhandene Sattel dem verändertem Druck statthalten kann, oder ob, damit die Beschwerden sich nicht von den Schultern in den Allerwertesten verschieben, ein anderer Sattel montiert werden müßte.

3.) Hände
Wenn es in den Fingern kribbelt, einzelne Finger einschlafen und/oder es in den Handgelenken zieht, sind durch falsche Sitzposition und Griffhaltung meist Nerven eingeklemmt. Eingeklemmete Nerven. Wenn das Handgelenk abgeknickt ist, und der Lenker nicht die richtige Form und Breite hat, kann das den Fahrspaß empfindlich beeinträchtigen. Man kann diese Probleme mit Anpassung des vorhandenen Lenkers an die Schulterbreite verbessern, so die Lenkerform dies zuläßt. Weiterhin ist die Montage eines neuen Lenkers, eventuell in Verbindung mit einem neuen Vorbau (siehe oben) nötig. Empfehlenswert ist ein Multipositionslenker. Er läßt die meistmöglichen Griffpositionen zu und ist auf jeden Fall für Tourenradler zu empfehlen, die auf längerer Strecke öfter mal die Handposition verändern sollten. Weiterhin können noch ergonomisch geformte Griffe montiert werden, die dem Handgelenk seine korrekte Position auf dem Lenker vorgeben.Korrekte Position am Lenker. Sie sollten auch darauf achten, Ihre Griffe nicht zu lange zu fahren, sie werden mit der Zeit oft spröde und rissig und das fängt dann oft an zu drücken oder einzuschneiden. Wenn Sie es ganz komfortabel möchten und die Probleme loswerden, lassen Sie sich eine gefederte Vordergabel einbauen. Diese nimmt die Stöße auf, die Sie sonst mit den Händen und den Schultern auffangen müssen.

4.) Das Gesäß
Hier kommen die meisten Klagen. Dabei ist das oft am Einfachsten! Auf einem neuen Rad, wie es meist in den Läden steht, ist ein Sattel, aber kein besonderer. Auch Räder für Frauen werden oft mit dem selben Sätteln ausgeliefert, wie Räder für Männer, obwohl es doch jedem klar sein müßte, daß da doch ein kleiner Unterschied ist. Frauen haben ein breiteres Becken und somit muß der Sattel breiter sein, da die Sitzhöcker weiter auseinander liegen! Frauen finden Männersättel unbequem und Männer finden Frauensättel unbequem. Ist doch logisch. Außerdem haben Frauen und Männer an anderen Stellen ihre Druckempfindlichkeiten. Wenn Sie hier Beschwerden haben und glauben, daß radfahren deshalb nichts für Sie ist, dann lassen Sie sich von uns überzeugen. Es gibt anatomisch geformte Sättel für Frauen, wie für Männer, für jede Sitzposition und jede Haltung. Die verschiedenen Sattelhersteller sind von unterschiedlichen Beckenformen ausgegangen und das ist auch gut so. Die Sättel sind mit den unterschiedlichsten Materialien gefüllt und/oder haben Aussparungen an den neuralgischen Punkten. Wenn Sie unterschiedliche Sättel testen, (bei uns selbstverständlich möglich) ersitzen Sie sich Ihren Sattel selbst. Weiterhin ist die Sattelneigung noch von bedeutender Rolle. Wir probieren das gerne mit Ihnen so lange aus, bis es richtig sitzt. Es hilft hier nur eins: immer wieder verstellen, probefahren, verstellen, probefahren bis es sich richtig gut anfühlt.
Aber: die Geduld lohnt sich. Wenn Sie mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht unsren Laden verlassen, weil Sie das erste Mal bequem auf Ihrem Rad sitzen, freuen wir uns garantiert mit Ihnen.

5.) Hüfte
Für die Regeneration des Hüftgelenks ist radfahren grundsätzlich gut. Sollten Sie bereits Bewegungseinschränkungen in der Hüfte haben, ist auf eine niedrige Durchstiegshöhe des Rahmens zu achten. Dies ist technisch heute möglich, da neue Rahmenmaterialen es ermöglichen, einen sehr tiefen Einstieg zu schaffen und dennoch einen stabilen Rahmen zu bauen. Auf jeden Fall ist, wie bei allen Gelenkproblemen im Gehapperat, in kleinen Gängen zu fahren. Eine andere Variante ist ein Scooterbike. Hier werden auch gleichzeitig die Knie wunderbar entlastet. Ein Scooterbike zu fahren erfordert etwas Übung, da man sich erst daran gewöhnen muß, mit einer veränderten Lenkung und einer tieferen Sitzposition umzugehn, es bietet aber wirklich Komfort für alle Gelenke.

6.) Knie
Knieprobleme entstehen meist durch eine falsch eingestellte Sattelhöhe. Faustregel ist: Mit dem Fußballen aufs Pedal stellen. Dann darf das Knie nicht durchgedrückt sein! Es muß noch eine leichte Beugung aufweisen. Sonst ist der Sattel zu hoch eingestellt und Ihr Kniegelenk wird überdehnt. Ist der Sattel zu niedrig, wird die Kniescheibe zu sehr belastet. Wir hören immer wieder das Argument, daß man in der richtigen Sitzposition gar nicht mehr mit dem Fuß auf den Boden käme. Hier kommt es auf die Propotionen von Ihrer individuellen Körperform und der Rahmengeometrie an. Der Abstand vom Pedal zum Boden und Ihre Schuhgrösse sind dafür ausschlaggebend. Ab Größe 48 kommen Sie bei jedem Fahrrad auf den Boden! Möglicherweise Sie kommen nicht runter und sitzen dafür aber in einer richtigen Position. Besser an der Ampel absteigen als ein Gelenk verschleißen. Bei schon vorhandenen Knieproblemen können wir über Verbesserungsmöglichkeiten Ihrer Schaltungsübersetzung reden. Da läßt sich oft noch einiges machen. Hier gilt: Fahren Sie eine hohe Drehzahl auf dem vorderen Kettenblatt. Wir sprechen von Trittfrequenz/Umdrehungen der (Tret-) Kurbel pro Minute. Gesundheitsfördendes Radfahren beginnt bei 60 Kurbelumdrehungen pro Minute. Die Knorpelregenerierung kann erst bei einer starken Durchblutung des gesamten Kniegelenks stattfinden. Sie sollten auf jeden Fall immer in leichten Gängen fahren, besonders beim Anfahren. Fahren Sie schaltfreudig! Weiterhin ist es heute möglich, Elektroräder zu benutzen, die eine Technik haben, daß Sie z:B. am Berg den Motor zuschalten können. Somit haben sie den Trainingseffekt des Radelns erhalten und können die Gelenke entlasten, wenns mal schwer wird. Es existiert sogar die Möglichkeit, einem vorhandenen Rad unter Umständen einen Elektromotor hinzuzufügen.

7.) Fuß
Hier können die Zehen einschlafen, es kann kribbeln und im Fußgelenk stechen. Meist ist die Sattelhöhe nicht korrekt eingestellt. Das andere Problem, was wir häufig finden, ist, daß der Fußballen nicht so auf dem Pedal liegt, wie es für schmerzfreies Fahren notwendig ist. Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen (natürlich nicht wie im Ballett, sondern wie wir es im Turnunterricht gemacht haben!). Sie stehen nun auf dem Fußballen, der auf der Pedalachse aufliegt. Achten Sie darauf, die Pedale nicht mit dem Fußgewölbe zu betätigen. Dies ist ein häufig auftretender Haltungsfehler, wodurch die gesamte Sitzhaltung zum Negativen verändert werden kann. Bei Schiefstellungen von Gelenken kann die Einstellung der Sitzposition stark variieren.(nehmen Sie sich für Ihre Sitzposition viel Zeit). Radfahren mit zu engen Schuhen oder sehr weichen Sohlen bereitet nicht lange Freude. Es kommt zu Druckschmerzen.

8.) Brillenträger
Der obere Rand der Brille ist hier für das Wohlgefühl entscheidend. Schneidet der Brillenrand das Sichtfeld, wird der Kopf automatisch zu weit nach hinten gekippt und es kommt zu einer Nackenüberdehnung, die auf längere Strecken schmerzhaft sein kann. Sie sollten dann entweder die Brille anpassen oder Ihre Sitzposition.

9.) Kleidung
Wenn Sie nicht gut durchatmen können und/oder das Gefühl haben, Ihre Beine fühlen sich beengt an, versuchen Sie es mal mit einer weiteren Hose. Das klingt jetzt vielleicht simpel, es ist aber angewandte Praxis. Lange Röcke und wogende Mäntel bergen Gefahrenpotential und sind nicht zu empfehlen. Regen und Kälte allerdings sind heutzutage kein Argument mehr, nicht radzufahren. Es gibt Funktionsbekleidung, sowie auch Schuhe, die Feuchtigkeit und Wind sehr gut abhalten.

10.) körperliche Einschränkungen
Für körperliche Einschränkungen gibt es Spezialfirmen auf dem Markt, die Lösungen anbieten. Fragen Sie uns.